Mit dem vor wenigen Tagen auf dem E-Rechnungs-Gipfel in Wiesbaden vorgelegten Entwurf einer „Verordnung über die elektronische Rechnungsstellung im öffentlichen Auftragswesen“ will der Bund nicht nur einen weiteren Meilenstein hin zur papierlosen Verwaltung erreichen. In einem wichtigen Aspekt geht der Verordnungsentwurf sogar über die Vorgaben der Europäischen Union hinaus: Denn der elektronische Rechnungsaustausch mit öffentlichen Aufträgen wird zukünftig zur einzigen möglichen Option -  und dies zurecht! Nicht betroffen von dieser „Verpflichtung zum E-Invoicing“ sollen lediglich Rechnungen bis zu einem Betrag von 1.000 Euro (netto) sowie Rechnungen aus verteidigungs- und sicherheitsspezifischen Aufträgen oder bestimmten Angelegenheiten des Auswärtigen Dienstes sein. Wie im „Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2014/55/EU über die elektronische Rechnungsstellung im öffentlichen Auftragswesen“ (auch bekannt als „E-Rechnungs-Gesetz“) vom April dieses Jahres vorgesehen, enthält die neue E-Rechnungs-Verordnung zudem folgende Regelungen...

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Von: Stefan Groß und Jakob Hamburg

Nachdem das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2014/55/EU über die elektronische Rechnungsstellung im öffentlichen Auftragswesen (sogenanntes „E-Rechnungsgesetz“) am 10. April 2017 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde, sollen mit dem Entwurf einer Verordnung über die elektronische Rechnungsstellung nun weitere Details geregelt werden. Der Entwurf der Verordnung war mit Spannung erwartet worden, da hierüber die europarechtlichen Vorgaben abschließend verbindlich auf Bundesebene umgesetzt werden sollen. Die Verordnung soll insbesondere die durch das Europäische Komitee für Normung (CEN) festgelegten Vorgaben auf eine rechtliche Grundlage heben. Zudem regelt der Verordnungsentwurf die von der Richtlinie eingeräumten Ausnahmebereiche. Dabei wartet der Entwurf durchaus mit einigen Überraschungen auf, allen voran die Verpflichtung zur elektronischen Rechnungsstellung, welche den Nationalstaaten laut Richtlinie optional eröffnet wurde. Nachfolgend sollen die wesentlichen Inhalte im Überblick dargestellt und kurz analysiert werden...

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VeR-Mitglied OpusCapita baut sein Buyer-Supplier-Netzwerk weiter aus und erweitert durch den Erwerb des Schweizer E-Invoicing-Portals Billexco AG seine geografische Reichweite in der DACH-Region.

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VeR-Mitglied crossinx und der Verband elektronische Rechnung (VeR) haben in Abstimmung mit dem Bundesministerium des Innern (BMI) eine aktuelle Umfrage unter Kämmerern von 100 Kommunen in 15 Bundesländern zur EU-Richtlinie 2014/55, die sie zur Einführung der elektronischen Rechnung bis 2018 verpflichtet, durchgeführt. Die wichtigsten Ergebnisse:

  • 28 Prozent der Kommunen nutzen E-Invoicing bereits
  • 69 Prozent planen Umstellung in naher Zukunft
  • Umstellungsbereitschaft größer als noch vor zwei Jahren
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Die digitale Transformation ist nicht nur mehr eine Option, sie ist eine Notwendigkeit. Die wachsenden Volumina von elektronischen Rechnungen aufgrund neuer Regierungsinitiativen, die fortschreitende Automatisierung der Geschäftsprozesse und neu entstehenden Technologien wälzen den Markt weiter um. Dies erfordert, neben den anderen treibenden Kräften, dass Unternehmen und Organisationen proaktive Maßnahmen zur Digitalisierung angehen.

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