E-Rechnungsgesetz

Alles Wissenswerte zur E-Rechnung in Deutschland

Mit dem E-Rechnungsgesetz sollen die Vorgaben der Richtlinie 2014/55/EU vom 16. April 2014 in nationales Recht umgesetzt werden. Das E-Rechnungsgesetz schafft damit eine verbindliche Rechtsgrundlage für den Empfang und die Verarbeitung elektronischer Rechnungen durch öffentliche Auftraggeber in Bund, Ländern und Gemeinden.

Ab ab dem 27. November 2018 treten die entsprechenden Vorschriften für alle Bundesministerien und Verfassungsorgane in Kraft. Alle anderen öfentlichen Auftraggeber (z B. Gemeinden etc.) betrifft die Neuregelung erst ein Jahr später, also ab dem 27. November 2019.

Die Bundesregierung kann zudem künftig per Rechtsverordnung weitere Detailanforderungen in Bezug auf

  • die elektronische Rechnungsstellung,
  • das zu verwendende Rechnungsdatenmodell sowie
  • die Verbindlichkeit der elektronischen Form

festlegen. Die entsprechende Rechtsverordnung wird im Laufe der nächsten Wochen erwartet.

Gesetzesentwurf mit weitreichenden Folgen für Unternehmen

Was sich zunächst nur wie eine bürokratische Neuerung für die öffentliche Verwaltung anhört, lässt auch viele kleine, mittelständische und große Unternehmen aufhorchen. Denn demnach darf der Aussteller einer elektronischen Rechnung künftig nur erwarten, dass diese von der öffentlichen Verwaltung (bzw. den sonstigen im Gesetz genannten Auftraggebern) akzeptiert wird, wenn seine Rechnung sämtliche relevante Daten zumindest auch in strukturierter Form vorhält."


Zeitplan E-Rechnungsgesetz in Deutschland

Das Wichtigste zum E-Rechnungsgesetz in Kürze

Um was es beim E-Rechnungsgesetz geht:

Hauptziel der umzusetzenden Richtlinie ist das Schaffen eines technologieneutralen, inhaltlichen E-Invoicing-Standards. Dieser soll sowohl mit nationalen als auch internationalen Standards kompatibel sein und sich (neben der Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen) auch für den einfachen, sicheren, schnellen und ressourcenschonenden Rechnungsaustausch zwischen Unternehmen eignen. Einziges Problem: Die technologischen Unterschiede zwischen den verschiedenen nationalen und privatwirtschaftlichen Rechnungsverarbeitungssystemen, die trotz der Einführung des neuen semantischen Standards weiterbestehen.

Wen die Neuregelung(en) betreffen:

Unter Zugzwang sind zunächst vor allem die Bundesministerien und die verfassungsorgane. Doch schon ein Jahr später müssen auch die übrigen öffentlichen Auftraggeber elektronische Rechnungen akzeptieren. Für die zahlreichen Zuliefererbetriebe aus der privaten Wirtschaft tickt damit ebenfalls die Uhr. Die Frage ist somit nämlich nicht mehr, ob man als Unternehmen auf den elektronischen rechnungsaustausch umstellen sollte, sondern bis wann.

Was öffentliche Auftraggeber und Zulieferer nun tun müssen:

Mit Blick auf verbleibende technische Hürden - und die damit verbundenen Einführungskosten - kann es sinnvoll sein, sich einen erfahrenen Technologie- und beratungspartner an die Seite zu holen. Denn spezialisierte E-Invoicing-Provider, die die technischen Unterschiede in einer Art Maklerfunktion überbrücken, eröffnen Rechnungsempfängern unabhängig von technischen oder finanziellen Restriktionen eine sichere und umweltschonende Alternative, um am elektronischen Rechnungsaustausch teilzunehmen. Europaweit.


Die häufigsten Fragen zum E-Rechnungsgesetz

 


Kann ich weiterhin ZUGFeRD für meine Rechnungen nutzen?

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Für wen ist die XRechnung gedacht?

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Was bedeutet KoSIT?

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Muss zukünftig jeder E-Rechungen senden/empfangen?

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Wie stelle ich auf E-Invoicing um?

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Brauche ich neue Software (ERP, Buchhaltung etc.)?

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Wird es ein zentrales E-Rechnungsportal geben?

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Was ist der Vorteil von E-Rechnungen?

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Was sind XVergabe und/oder XFinanzen?

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End FAQ

Info-Service zum E-Rechnungsgesetz 2018

Melden Sie sich zu unserem Info-Service an und bleiben Sie auf dem Laufenden rund um die Gesetzgebung zur elektronischen Rechnung in Deutschland!

VeR-Experten

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Stefan Groß VeR-Experte "Steuern & Recht"

Dipl.-Kfm. Stefan Groß ist Steuerexperte und Partner bei Peters, Schönberger & Partner in München. Er besitzt die Qualifikation als Steuerberater und ist Certified Information Systems Auditor (CISA).

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Dr. Donovan Pfaff VeR-Experte "Financial Supply Chain"

Dr. Donovan Pfaff unterstützt seit über 15 Jahren als Geschäftsführer der Bonpago GmbH die öffentliche Verwaltung und Unternehmen bei der Einführung von elektronischen Rechnungen und der damit verbundenen Optimierung im Finanz- und Rechnungswesen.

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Harald Ross VeR-Experte "Technik & Standardisierung"

Harald Ross ist Geschäftsführer der b4value.net GmbH und Fachmann für alle technischen und fachlichen Fragen rund um den elektronischen Rechnungsaustausch.

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