Verband elektronische Rechnung
Der Expertenverband der deutschen E-Invoicing Branche

Die E-Rechnung ist ein Digitalisierungstreiber

VeR erhebt Stimmungsbild in der deutschen Wirtschaft – beim digitalen Meldesystem besteht noch Informationsbedarf

München, Juli 2026 – Eine aktuelle branchenübergreifende Befragung des Verbands elektronische Rechnung (VeR), zeigt: Die verpflichtende E-Rechnung verändert die Geschäftsprozesse deutscher Unternehmen bereits heute nachhaltig. Gleichzeitig fehlt vielen Unternehmen noch die notwendige Orientierung beim geplanten digitalen Meldesystem.

An der Online-Umfrage haben im Juni 2026 insgesamt 143 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung, Beratung und Softwarebranche teilgenommen. Den spannenden Einblick in die Stimmung der deutschen Wirtschaft veröffentlicht der Verband jetzt in einem kompakten Booklet unter dem Titel „Die Schienen sind gelegt.“

Die Ergebnisse der Befragung zeichnen ein differenziertes Bild: Während die
E-Rechnung von der großen Mehrheit inzwischen als wichtiger Digitalisierungstreiber verstanden wird, bewerten viele Unternehmen den aktuellen Umsetzungsstand kritisch. Gleichzeitig wünschen sich die Befragten deutlich mehr Informationen zur geplanten Einführung eines digitalen Meldesystems.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • 92 Prozent beschäftigen sich regelmäßig oder täglich mit E-Rechnung und digitalen Steuerprozessen.
  • 81 Prozent halten Deutschland bei der Umsetzung der E-Rechnungspflicht derzeit für eher schlecht oder unzureichend vorbereitet.
  • 69 Prozent fühlen sich zum geplanten digitalen Meldesystem bislang eher schlecht oder gar nicht informiert.
  • Als künftig wichtigste Übertragungswege werden vor allem Peppol sowie plattformbasierte Lösungen genannt.

„Die E-Rechnung wird längst nicht mehr nur als gesetzliche Verpflichtung wahrgenommen. Unternehmen erkennen zunehmend ihren strategischen Nutzen für die Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Gleichzeitig zeigt unsere Umfrage, dass beim digitalen Meldesystem noch erheblicher Informations- und Orientierungsbedarf besteht. Die technische Grundlage ist vorhanden – jetzt gilt es, Unternehmen auf dem weiteren Weg mitzunehmen.“

Ivo Moszynski, Vorstandsvorsitzender des Verbands elektronische Rechnung (VeR)

Aus Sicht des VeR unterstreichen die Ergebnisse insbesondere die Bedeutung standardisierter und interoperabler Übertragungswege. Plattformmodelle und Netzwerke wie Peppol werden von den Befragten als besonders zukunftsfähig bewertet und bestätigen damit den vom Verband seit Längerem vertretenen Ansatz, auf bestehende Provider- und Plattforminfrastrukturen aufzubauen.

Mit der Veröffentlichung des Booklets möchte der VeR einen sachlichen Beitrag zur aktuellen Diskussion über die Einführung eines digitalen Meldesystems leisten und Politik, Verwaltung sowie Unternehmen eine fundierte Einordnung der aktuellen Stimmungslage bieten.

Das vollständige Booklet „Die Schienen sind gelegt. – Stimmungsbild der deutschen Wirtschaft zu E-Rechnung und digitalem Meldesystem“ steht ab sofort zum Download auf der Website des Verbands elektronische Rechnung (VeR) bereit.

Redaktionshinweis

Die Online-Befragung wurde im Juni 2026 durchgeführt. Insgesamt nahmen 143 Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, öffentlicher Verwaltung, Beratung sowie der E-Invoicing- und Softwarebranche teil. Ziel war die Ermittlung eines aktuellen Meinungsbildes zur E-Rechnung und zum geplanten digitalen Meldesystem.

Stimmungsbild Umfrage

Das Booklet „Die Schienen sind gelegt.“ mit den Ergebnissen der aktuellen VeR-Unternehmensbefragung zu E-Rechnung und digitalem Meldesystem steht ab sofort zum Download bereit.

Medien und Multiplikatoren können die Publikation unter Angabe der Urheberinformationen für die fachliche Berichterstattung verwenden, daraus zitieren oder sie zum Download weiterempfehlen.

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VeR Redaktion Redaktion
Das Redaktions- und Rechercheteam des VeR beobachtet, sammelt, bewertet und ordnet Neuigkeiten, Informationen und Vorgaben rund um die E-Rechnung.
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