Digitales Meldesystem zur Umsatzsteuer in Deutschland

Strategien, Zahlen und Fakten für ein Meldesystem auf Basis der E-Rechnung

Mit seinem neuen Strategiepapier zeigt der Verband elektronische Rechnung (VeR), wie Unternehmen und Verwaltung die Einführung eines digitalen Meldesystems effizient, interoperabel und zukunftssicher gestalten können – auf Basis der E-Rechnung, bestehender Standards, europäischer Harmonisierung und etablierter Infrastruktur.

Strategien, Zahlen und Fakten zum künftigen Meldesystem

Die verpflichtende Einführung der E-Rechnung im B2B-Bereich markiert einen der größten Digitalisierungsschritte für Wirtschaft und Verwaltung in Deutschland. Mit dem geplanten digitalen Meldesystem entstehen neue Anforderungen – aber vor allem neue Chancen für Automatisierung, Effizienz und Steuertransparenz.

Der Verband elektronische Rechnung (VeR) begleitet diese Entwicklung seit vielen Jahren fachlich und politisch. Mit dem White Paper „Effiziente Umsetzung des Meldesystems“ liefert der VeR konkrete Einordnungen, technische Perspektiven und Handlungsempfehlungen für Unternehmen, Verwaltung und politische Entscheider.

Ziel des White Papers ist es, die Diskussion rund um E-Rechnung, ViDA, Meldesysteme und Interoperabilität praxisnah, technologieoffen und europäisch anschlussfähig zu begleiten.

Inhaltliche Schwerpunkte

Das Strategiepapier beleuchtet unter anderem:

  • Verpflichtende E-Rechnung in Deutschland
  • ViDA & europäische Entwicklungen

    Digitale Meldesysteme & Peppol

  • Handlungsempfehlungen für Wirtschaft und Politik

  • Interoperabilität, Datentiefe & Infrastruktur

Ihre Einschätzung ist gefragt

Der Verband elektronische Rechnung (VeR) möchte ein aktuelles Meinungsbild zur Einführung der E-Rechnung sowie zum geplanten digitalen Meldesystem in Deutschland erfassen. Die Umfrage richtet sich an Expertinnen und Experten, Anbieter, Verwaltung sowie erfahrene Anwender aus dem Umfeld der digitalen Rechnungsverarbeitung.

Bringen Sie Ihre Erfahrung ein und unterstützen Sie den Austausch rund um die E-Rechnung und das künftige Meldesystem in Deutschland.

Die Ergebnisse werden im Rahmen des E-Rechnungsgipfels 2026 vorgestellt und fließen in die weitere fachliche Diskussion ein.


Jetzt an der Umfrage Teilnehmen

Digitale PDF-Version des VeR-Strategiepapiers zum Meldesystem in Deutschland herunterladen

Downloadbereich

Effiziente Umsetzung des Meldesystems

Das digitale Meldesystem auf Basis der E-Rechnung als Impulsgeber für die unternehmensweite Transformation

  • Erscheinungsdatum: Mai 2026
  • Herausgeber: Arbeitskreis Meldesystem des Verband elektronische Rechnung (VeR)
  • Umfang: 38 Seiten
  • Format: PDF

Executive Summary

Die E-Rechnung ist mehr als Compliance

Die Einführung der E-Rechnung bildet den technischen und organisatorischen Unterbau für ein modernes digitales Meldesystem und eine weitreichende Automatisierung von Geschäftsprozessen.

Europäische Anschlussfähigkeit ist entscheidend

Der VeR empfiehlt eine interoperable, europäisch kompatible Umsetzung auf Basis etablierter Standards wie EN 16931 und bestehender Netzwerke wie Peppol. Dadurch lassen sich spätere Systembrüche und kostspielige Parallelstrukturen vermeiden.

Unternehmen profitieren von „Once-Only“-Prozessen

Wenn Meldung und E-Rechnung technisch zusammen gedacht werden, entstehen weniger manuelle Tätigkeiten, geringere Fehlerquoten und effizientere Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Das wirtschaftliche Potenzial ist enorm

Deutschland verarbeitet jährlich nahezu sieben Milliarden Rechnungen. Bereits teilweise realisierte Automatisierungspotenziale könnten Unternehmen erheblich entlasten und gleichzeitig die Mehrwertsteuerlücke reduzieren.

Pressematerial zum VeR-Strategiepaper"Meldesystem" zum Download

Grafiken & Pressematerial

Journalisten, Redaktionen und Fachmedien stellen wir ausgewählte Inhalte und Grafiken aus dem White Paper zur redaktionellen Nutzung zur Verfügung.

Verfügbare Inhalte:

  • Roadmap zum Meldesystem
  • Zeitachsen zur Einführung der E-Rechnung
  • Übersicht der Meldesystem-Modelle
  • Schaubilder zu Peppol und Interoperabilität
  • Markt- und Entwicklungsanalysen
  • Prozessvisualisierungen

Hinweise zur Nutzung: Die bereitgestellten Materialien dürfen unter Angabe der Quelle „Verband elektronische Rechnung (VeR)“ redaktionell verwendet werden.

Abb. 1: Der Weg von der E-Rechnungspflicht zum Meldesystem in Deutschland

Meilensteine zum Meldesystem

Abb. 1: Der Weg von der E-Rechnungspflicht zum Meldesystem in Deutschland 

Abb. 2: Entwicklung der Anteile von papierhaften und elektronischen Rechnungen in Deutschland

E-Rechnung vs. Papierrechnung

Abb. 2: Entwicklung der Anteile von papierhaften und elektronischen Rechnungen in Deutschland 

Abb. 3: „4-Corner-Modell“

Einfaches
4-Corner-Modell

Abb. 3: Das einfachste Modell für den Rechnungsaustausch auf Basis eines Netzwerks

Abb. 4: „5-Corner-Modell“

Fortgeschrittenes
5-Corner-Modell

Abb. 4: Das 5-Corner-Modell erweitert das 4-Corner-Modell um die Integration der Steuerbehörde

Abb. 5: Schematische Darstellung der Meldung als „Nebenprodukt“ des ohnehin laufenden E-Rechnungsprozesses

Meldung als "Nebenprodukt" beim E-Invoicing

Abb. 5: Schematische Darstellung der Meldung als „Nebenprodukt“ des E-Rechnungsprozesses

Abb. 6: E-Rechnung als zentrales Dokument in der Wirtschaftswelt (Quelle: Bonpago, 2026)

End-to-End Prozessintegration

Abb. 6: Die E-Rechnung als zentrales Dokument in der Wirtschaftswelt
(Quelle: Bonpago, 2026)

Pressekontakt

Sie benötigen weitere Informationen, Zitate oder Material für Ihre redaktionelle Arbeit zu Meldesystem, E-Rechnung oder der ViDA-Initiative?

Sprechen Sie uns gerne an!

Björn Berensmann M.A.
Pressestelle
Telefon: 089 95 45 754 68
E-Mail: presse@verband-e-rechnung.org

Häufige Fragen & Antworten

FAQ zum digitalen Medesystem in Deutschland

Sie haben weitere technische, prozessuale, rechtliche oder sonstige fachliche Fragen zur sinvollen Ausgestaltung eines digitalen Meldesystems in Deutschland?


Die Einführung erfolgt im Zusammenhang mit der europäischen ViDA-Initiative („VAT in the Digital Age“). Die EU verfolgt damit das Ziel, Umsatzsteuerbetrug zu reduzieren, grenzüberschreitende Prozesse zu vereinfachen und die Digitalisierung steuerlicher Abläufe europaweit voranzutreiben. In Deutschland soll das nationale Meldesystem bis 2030 umgesetzt sein.

Die E-Rechnung ist die technische Grundlage des zukünftigen Meldesystems. Nur strukturierte Rechnungsdaten ermöglichen eine automatisierte Verarbeitung, Prüfung und Meldung steuerrelevanter Informationen in Echtzeit oder nahezu in Echtzeit.

Peppol ist ein internationales Netzwerk für den standardisierten und sicheren Austausch elektronischer Dokumente. Es gilt als besonders interoperabel und skalierbar und wird deshalb als mögliche Infrastruktur für zukünftige Meldesysteme und europaweite E-Rechnungsprozesse intensiv diskutiert.

Neben der Erfüllung regulatorischer Anforderungen profitieren Unternehmen vor allem durch:

  • automatisierte Rechnungsprozesse,
  • geringere Fehlerquoten,
  • schnellere Verarbeitung,
  • weniger manuelle Tätigkeiten,
  • höhere Datenqualität,
  • und langfristig effizientere Geschäftsprozesse.

Nein. In vielen Fällen können bestehende ERP-, DMS- oder EDI-Systeme weiter genutzt und erweitert werden. Entscheidend ist, dass strukturierte Rechnungsdaten verarbeitet und interoperabel ausgetauscht werden können. Hier kann die Zusammenarbeit mit einem spezialisierten E-Service-Provider sinnvoll sein.

Unternehmen arbeiten mit unterschiedlichsten Plattformen, ERP-Systemen und Dienstleistern. Ein funktionierendes Meldesystem muss deshalb offene Standards und interoperable Strukturen unterstützen, damit Daten medienbruchfrei, sicher und europaweit kompatibel ausgetauscht werden können.

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