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Clearance-Modelle in Europa im Überblick

Nach E-Rechnung, XRechnung & Co. sind seit einigen Monaten auch die so genannten Clearance-Modelle in aller Munde. Um was es sich dabei genau handelt, worin die Vorteile liegen und warum auch in Europa immer mehr Länder mit den Echtzeit-Taxreporting-Modellen liebäugeln, erfahren Sie hier!

Taxreporting in Echtzeit

Bringt die E-Rechnung das Clearance-Modell nach Europa?

Spätestens als das Europäische Parlament und der Rat die “Richtlinie über die elektronische Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen” (Richtlinie 2014/55/EU)  im Rahmen ihrer breit angelegten Digitalisierungsinitiative auf den Weg brachten, war klar: Dem elektronischen Austausch strukturierter Rechnungsdaten (E-Invoicing) gehört die Zukunft.

Dass die E-Rechnung nur wenige Jahre später damit zum europaweit einheitlichen Standard für den Rechnungsempfang in der öffentlichen Verwaltung werden würde, war daher bereits 2014 absehbar.

Doch die Umstellung sollte noch mehr bewirken: Als mit Abstand größter Rechnungsempfänger im System sollte die öffentliche Verwaltung europaweit eine Vorreiterrolle bei der schrittweisen Digitalisierung des gesamten Rechnungsverkehrs übernehmen. Eine Strategie, die schon heute gerade im B2B-Bereich immer mehr Früchte trägt.

Was bedeutet “Clearance” eigentlich?

Im Clearance-System müssen Rechnungssteller ihre Rechnungen (i.d.R. als E-Rechnung) zunächst an die Steuerbehörden schicken. Die so übermittelten Rechnungsdatensätze werden dann entweder von den Finanzbehörden (oder einem Dienstleister) validiert und ggf. digital signiert an den Rechnungssteller zurückgeschickt – oder die Finanzverwaltung leitet die Rechnung direkt an den eigentlichen Rechnungsempfänger weiter.

Clearance-Modelle: Der nächste logische Schritt nach der E-Rechnung?

Womit damals aber wohl nur die wenigsten Digitalisierungs-Enthusiasten rechnen konnten: Die elektronische Rechnung könnte über den schnellen, störungsfreien und umweltschonenden Rechnungsaustausch zwischen Privatpersonen, Unternehmen und Staat hinaus noch viel tiefergehende Änderungen nach sich ziehen.

Funktionsweise eines Clearance-Systems

Denn erst der elektronische Rechnungsaustausch in Echtzeit ermöglicht die effiziente Einführung sogenannter Clearance-Systeme zur sofortigen Berechnung, Übermittlung und Anmeldung der zugehörigen Steuerschuld. Ein Vorteil, den bisher hauptsächlich süd- und lateinamerikanische Länder wie Mexiko im Kampf gegen die teils ausufernde Steuerkriminalität für sich entdeckt haben. Doch auch im europäischen Haus scheint der grundlegend neue Ansatz zum “Taxreporting in Echtzeit” immer mehr Befürworter zu finden. Einzelne Länder wie Italien oder Ungarn sind sogar schon einen ganzen Schritt weiter und haben bereits eigene Clearance-Systeme eingeführt.

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal der verschiedenen Ansätze ist dabei, ob es sich lediglich um eine Meldepflicht (Tax Reporting) wie etwa in Spanien handelt. Oder ob Rechnungen tatsächlich in einer Art Routingverfahren (Clearance-System) über die Finanzbehörden ausgetauscht werden (wie z.B. in Italien).

Als Expertenverband der deutschen E-Invoicing Branche bietet der Verband elektronische Rechnung (VeR) deshalb erstmals einen gebündelten Überblick über die Entwicklung und Verbreitung von Clearance-Systemen in Europa.

CLEARANCE-TICKER: Neueste Meldungen aus dem In- und Ausland

Die neuesten Entwicklungen, Fachartikel und Informationen der Finanzverwaltungen rund um die zunehmende Verbreitung von Clearance-Systemen in den Staaten der Europäischen Union und der ganzen Welt.

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Stefan Groß

VeR Vorstandsvorsitzender & Clearance-Experte

Dipl.-Kfm. Stefan Groß ist Steuerexperte und Partner bei Peters, Schönberger & Partner in München. Er besitzt die Qualifikation als Steuerberater und ist Certified Information Systems Auditor (CISA).

Der ausgewiesene Steuerfachmann absolvierte ein Studium der Betriebswirt-schaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit den Schwer-punkten betriebswirtschaftliche Steuerlehre sowie Revisions- und Treuhandwesen.

Stefan Groß leitet u.a. den Arbeitskreis Compliance der ECM-Initiative der Bitkom und ist Mitglied zahlreicher, nahmhafter Initiativen und Foren wie der Information Systems Audit and Control Association & Foundation (ISACA), der International Fiscal Association (IFA) und dem Umsatzsteuer-Forum e.V.

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