Verband elektronische Rechnung Der Expertenverband der deutschen E-Invoicing Branche
Ivo Moszynski

VeR und FeRD knüpfen (noch) engere Bande

VeR-Vorstandsmitglied Ivo Moszynski zum neuen Leiter des FeRD gewählt

München/Berlin – Mit der Wahl von Ivo Moszynski zum neuen Vorstandsvorsitzenden des Forums elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) wachsen zwei der wichtigsten Interessen- und Fachorganisationen für den elektronischen Rechnungsaustausch in Deutschland zukünftig noch näher zusammen – und das nicht nur thematisch, sondern auch personell. Schließlich ist der „Neue“ an der Spitze des einflussreichen AWV-Arbeitskreises „FeRD“ auch aktives Vorstandsmitglied im Verband elektronische Rechnung (VeR).

Dass es beim Schulterschluss der beiden Leitorganisationen um weit mehr als eine personelle Veränderung geht, wurde in der vergangenen Woche beim 4. E-Rechnungs-Gipfel in Bonn besonders deutlich. Denn über die seit Jahren bestehenden, partnerschaftlichen Beziehungen hinaus sind sich FeRD und VeR auch inhaltlich in vielen Punkten einig.

E-Invoicing als sichere, kostensparende und zeitgemäße Alternative zum klassischen Rechnungsversand hat es – auch aufgrund der bevorstehenden Umstellung in der öffentlichen Verwaltung – mittlerweile ganz oben auf die Digitalisierungsagenda bei Unternehmen wie Behörden geschafft. Nun gilt es, die nötigen Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass alle Beteiligten die E-Rechnung auch wirklich effizient nutzen können“, betont der neue FeRD-Leiter Ivo Moszynski.

Ein Anliegen, das Branchenverband und Forum zukünftig mit vereinten Kräften angehen wollen, wie VeR-Vorstandsvorsitzender Stefan Groß am Rande des E-Rechnungs-Gipfels 2018 bestätigt: „Inhaltlich liegen FeRD und VeR ohnehin seit jeher eng zusammen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir mit Ivo Moszynski als neuem Leiter des FeRD nun einen erfahrenen, direkten Ansprechpartner bei einem unserer wichtigsten Partner haben.“


Ivo MoszynskiÜber Ivo Moszynski

Diplom-Informatiker Ivo Moszynski ist Fachberater für das Thema Business Solutions bei der DATEV. In seiner Vergangenheit war Herr Moszynski unter anderem bei der Bundesdruckerei GmbH in Berlin und hat dort maßgeblich das E-Invoicing Thema aufgebaut und im Markt platziert. Ivo Moszynski ist Mitinitiator des Providernetzwerks Traffiqx, Mitglied im Vorstand des Verbands elektronische Rechnung e.V. (VeR) und Vorstandsvorsitzender des Forums elektronische Rechnung Deutschland (FeRD).


Über das Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD)

Das Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) ist die nationale Plattform von Verbänden, Ministerien und Unternehmen zur Förderung der elektronischen Rechnung in Deutschland.

Das Forum wurde am 31. März 2010 in Berlin unter Beteiligung verschiedener Ministerien des Bundes und der Länder, des Bundeskanzleramtes (Sekretariat des Nationalen Normenkontrollrates, Geschäftsstelle Bürokratieabbau) sowie der Spitzenverbände der Wirtschaft, einiger Fachverbände unter dem Dach der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie auf Beschluss des Deutschen Bundestages geförderten AWVArbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e.V. gegründet.

Das Forum soll die Akzeptanz und Verbreitung elektronischer Rechnungen in Deutschland erhöhen und hat die Aufgabe, das Thema elektronische Rechnungen unter technischen, geschäftlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Gesichtspunkten aufzubereiten sowie geeignete Maßnahmen zum raschen und einfachen Einsatz elektronischer Rechnungen vorzubereiten, zu koordinieren und umzusetzen.

Mehr unter www.ferd-net.de

VeR News

Elektronischer Rechnungsaustausch: Pilotbetrieb zwischen BMI und Bundesdruckerei startet

Bundesministerien und Verfassungsorgane sollen ab November elektronische Belege annehmen können

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesministerium der Finanzen (BMF) starten im Juli 2018 den Pilotbetrieb für den elektronischen Rechnungsaustausch via XRechnung. Zunächst werden Elektronische Rechnungsbelege von Lieferanten über die Bundesdruckerei aus dem TRAFFIQX® Netzwerk im Format XRechnung an das „eRechnungsportal Bund“ transferiert. Leiter des Projekts sind Dr. Stefan Werres (BMI) und Fred Kellermann (BMF), sie leiten seit 2016 gemeinsam die Maßnahme „eRechnungsportal Bund“ mit Unterstützung des Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund).

Der Stichtag für die Einführung der XRechnung bei den Bundesministerien und Verfassungsorganen rückt näher. Bereits Ende November 2018 sollen diese elektronische Rechnungen im Format XRechnung annehmen können. Ein Jahr darauf folgen öffentliche Auftraggeber des Bundes, etwa Universitäten, Krankenhäuser, Polizeidienststellen und ähnliche behördliche Einrichtungen.

Das Projekt ist technologisch anspruchsvoll. Behörden in allen Bundesländern mit teils unterschiedlicher IT-Infrastruktur müssen zum jeweiligen Stichtag in der Lage sein, XRechnungen aller Lieferanten annehmen zu können. Dazu wird derzeit unter Hochdruck das sogenannte „eRechnungsportal Bund“ entwickelt – die technologische Plattform des Bundes, die eingehende XRechnungen unterschiedlicher Lieferanten entgegennimmt und der jeweiligen Behörde zur Weiterverarbeitung im eigenen Hause bereitstellt.

Das ist aufgrund der äußerst heterogenen inhaltlichen und strukturellen Darstellungsform von Rechnungen und der Anzahl der Lieferanten ein komplexes Projekt. BMI und BMF haben sich daher entschieden, externe Partner zum Pilotbetrieb einzusetzen, die ein möglichst breites Spektrum unterschiedlichster Rechnungssender unter sich vereinen, wie die Bundesdruckerei mit dem TRAFFIQX® Netzwerk. Hinter TRAFFIQX® stehen zusätzlich zu der Bundesdruckerei weitere etablierte E-Invoicing Provider wie Asterion, BeCloud, DATEV, Neopost, SGH und die b4value.net GmbH. Damit ist ein großes Spektrum eingehender XRechnungen von Unternehmen aller Branchen und Größen zu erwarten. Die Bundesdruckerei beliefert über TRAFFIQX® die Eingangsseite des „eRechnungsportal Bund“ mit Dokumenten von kleinen und mittelständischen Unternehmen bis zu internationalen Großkonzernen. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Pilotbetriebes werden mindestens elf E-Invoicing-Provider in der Lage sein, direkt über den Webservice des Bundes über das Format PEPPOL XRechnungen einzureichen.

Lieferanten können durch das Zusammenspiel von Provider und „eRechnungsportal Bund“ Belege im Format XRechnung einfach und sicher an öffentliche Auftraggeber einreichen – ohne Kosten für die Anpassung oder Aktualisierung der eigenen Software sowie mit dem Potenzial, die eigenen Kosten und den Papierverbrauch deutlich zu verringern. Elektronische Verfahren zum Austausch von Transaktionsdokumenten haben in der freien Wirtschaft bereits seit vielen Jahren Prozesskosten eingespart und Verfahren deutlich beschleunigt. Die Technologie ist mittlerweile ausgereift und die Umsetzung in Behörden folgerichtig und überfällig. Schließlich profitieren sowohl Versender wie Empfänger der E-Rechnung.

Grundlage der XRechnung ist die EU-Richtlinie 2014/55/EU vom 16. April 2014, die von allen europäischen Staaten umgesetzt wird. Unter anderem Österreich, Spanien, Italien sowie die skandinavischen Länder setzen bereits seit Jahren auf den elektronischen Rechnungsaustausch, sie nutzen dabei jedoch unterschiedliche Datenformate. Deutschland setzt hingegen mit seiner XRechnung von Anfang an auf die CEN-Norm. Diese beschreibt den Aufbau elektronischer Rechnungen für alle Staaten der EU zum genannten Stichtag.


Über die Bundesdruckerei

Die Bundesdruckerei GmbH unterstützt Unternehmen, Staaten und Behörden bei der sicheren Digitalisierung – von der Beratung über die Umsetzung bis zum Betrieb und Service. Mit Technologien und Dienstleistungen „Made in Germany“ schützt sie sensible Daten, Kommunikation und Infrastrukturen. Die Lösungen basieren auf der sicheren Identifikation von Bürgern, Kunden, Mitarbeitern und Systemen in der analogen und digitalen Welt. Dabei erfasst, verwaltet und verschlüsselt die Bundesdruckerei sensible Daten, produziert Dokumente und Prüfgeräte, entwickelt Software für hochsichere Infrastrukturen und bietet Pass- und Ausweissysteme sowie automatische Grenzkontrolllösungen an. Zur Bundesdruckerei-Gruppe gehören die Konzerngesellschaften D-TRUST GmbH, genua GmbH, Maurer Electronics GmbH und iNCO Sp. z o.o. Die Unternehmensgruppe beschäftigt über 2.500 Mitarbeiter und erzielte 2016 einen Umsatz von 475 Millionen Euro. Die Bundesdruckerei hält zudem Anteile der Veridos GmbH, der DERMALOG Identification Systems GmbH, der cv cryptovision GmbH und der verimi GmbH. Weitere Infos unter www.bundesdruckerei.de.

Kontakt: 

Marc Thylmann, Pressesprecher
Bundesdruckerei GmbH

Tel.: +49 (0)30 2598 2810
Fax: +49 (0)30 2598 2808
E-Mail: marc.thylmann@bdr.de

Über TRAFFIQX®

Bundesdruckerei, DATEV, SGH, Neopost Deutschland, Asterion, BeCloud und b4value.net haben sich mit einer gemeinsamen technologischen Basis zu einem bislang einzigartigen Business-Netzwerk zum Austausch von Geschäftsdokumenten zusammen geschlossen. Damit beseitigen sie wesentliche Einstiegshürden für Unternehmen zum elektronischen Dokumenten- und Datenaustausch.

Bereits seit 2004 wird mit Unterstützung des Deutschen Forschungsinstituts für Künstliche Intelligenz (DKFI) mit Sitz in Kaiserslautern eine Technologie entwickelt, mit der Geschäftsdokumente zwischen Sendern und Empfängern unabhängig von der jeweiligen Systemumgebung ausgetauscht werden können. Für die notwendige Prozess-Sicherheit und Skalierbarkeit sorgt eine redundante Netzwerk-Architektur, in der jeder Knotenpunkt einen eigenständigen Provider darstellt. Jeder Provider basiert auf der gleichen technologischen Plattform. Ein Teilnehmer kann nun über seinen Provider Dokumente in individuellen Formaten zu einem anderen Teilnehmer senden – unabhängig davon, an welchen Kontenpunkt der jeweilige Sender oder Empfänger angeschlossen ist.

Was sich im ersten Moment nach einem komplexen Pilotprojekt anhört, ist längst gängige Praxis und erfordert auf Teilnehmerseite weder Investitionen noch Änderungen bestehender Prozesse.

Kontakt:

Alexander Lenz
TRAFFIQX® Eine Marke der b4value.net GmbH

Trippstadter Str. 122
67663 Kaiserslautern

Telefon: +49 (0) 700 24 888 999
Telefax: +49 (0) 700 24 888 880
E-Mail: alexander.lenz@traffiqx.net
www.traffiqx.net

Neopost beim „Gipfeltreffen“ der E-Invoicing-Entscheider

Vierter E-Rechnungs-Gipfel in Bonn gewinnt Neopost als Aussteller im Experten- und Partnernetzwerk „Traffiqx“

München, 8. Mai 2018 – Bereits zum vierten Mal in Folge nimmt die Neopost GmbH & Co. KG am renommierten E-Rechnungs-Gipfel 2018 in Bonn teil. Als Mitglied des namhaften Experten- und Partnernetzwerks Traffiqx präsentieren sich die Münchner Service- und Lösungsanbieter am 15. und 16. Mai erneut als ausgewiesene Digitalisierungsexperten – nicht nur für den elektronischen Rechnungsaustausch, sondern das gesamte digitale Dokumentenmanagement. Neopost zählt damit zu den festen Größen der vielbesuchten Fachveranstaltung.

Dass Neopost auch in diesem Jahr wieder an beiden Kongresstagen als Aussteller zugegen ist, hat einen ebenso einfachen wie wichtigen Grund. Denn beim jährlichen Treffen von Verwaltung und Wirtschaft zur E-Rechnung geht es genau um die Themen, denen sich die Digitalisierungsspezialisten des internationalen Technologiekonzerns verschrieben haben: Die kostensparende, einfache und rechtssichere Optimierung anspruchsvoller Postbearbeitungs- und Dokumentenmanagement-Prozesse.

Ergebnisorientierte Expertenkonferenz für Wirtschaft und Verwaltung

Wie aktuell das Thema „E-Invoicing“ im Rahmen der notwendigen Digitalisierung von Wirtschaft und Verwaltung in Deutschland ist, zeigt sich nicht nur am Vortragsprogramm und der hochkarätigen Rednerliste des Expertengipfels. Die Veranstalter um Bundesministerium des Innern (BMI) und Verband elektronische Rechnung (VeR) erwarten in diesem Jahr einen absoluten Besucher-Rekord.

„Noch bis vor Kurzem standen großangelegte Maßnahmen zur Digitalisierung wichtiger Ein- und Ausgangsprozesse meist etwas weiter unten auf der Agenda vieler Unternehmen und Behörden. Mit den Vorgaben aus E-Rechnungs-Gesetz und Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat sich das aber schlagartig geändert“, weiß VeR-Vorstandsmitglied Ronald Kühnelt von der Neopost GmbH & Co. KG.

Praxisnahes Vortragsprogramm zu den wichtigsten Digitalisierungsthemen

In Anbetracht des straffen gesetzlichen Zeitplans zur Einführung der E-Rechnung in der Verwaltung sind die thematischen Schwerpunkte des 4. E-Rechnungs-Gipfels in diesem Jahr besonders klar definiert. Sie sollen betroffenen Entscheidern als praktische Orientierungshilfe für die anstehenden Herausforderungen dienen. Neben Vorträgen zur organisatorischen wie auch technischen Umsetzung der E-Rechnung auf Behörden- und Unternehmensseite erwarten die Teilnehmer deshalb auch einige exklusive Fortschrittsberichte zu wichtigen Leuchtturm-Projekten in Bund und Ländern.

Darüber hinaus geht es beim diesjährigen E-Rechnungs-Gipfel um die Auswirkungen der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) auf digitalisierte Prozesse wie den elektronischen Rechnungsaustausch. Ein Thema, dem sich Rechtsanwalt Dr. Axel-Michael Wagner von der Kanzlei Peters, Schönberger und Part-ner mbB aus München nicht nur in dem von ihm geleiteten Fachforum am ersten Tag des E-Rechnungs-Gipfels in Bonn widmet.

Der erfahrene Rechtsexperte spricht auch im Rahmen der Neopost-Veranstaltungsreihe „Business Afternoon“ in Stuttgart und München über die Bedeutung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) für die digitale Prozessoptimierung im Dokumentenmanagement.

Besuchen Sie Neopost am Traffiqx-Stand auf dem 4. E-Rechnungs-Gipfel 2018 in Bonn.

Weitere Informationen und Anmeldungen zur Veranstaltungsreihe Neopost „Business Afternoon“ über https://www.quadient.com/de/events


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Über Neopost

Als einer der führenden Anbieter von digitalen Kommunikations- und Transportlösungen sowie ausgereiften Lösungen zur effizienten Postbearbeitung ist Neopost nicht nur Vorreiter in technologischer Hinsicht. Mit einer starken lokalen Präsenz in 31 Ländern und über 6.000 Mitarbeitern agiert der international erfolgreiche Technologie- und Servicedienstleister auch als Know-How Träger und kompetenter Partner beim effektiven, sicheren und datenschutzkonformen Handling großer Kontakts-ätze und Datenmengen – speziell auch im Sinne der DSGVO.

Ganz gleich ob on-site, in der Cloud oder als ressourcenschonende Outsourcing-Dienstleistung: Die durchdachten Lösungen von Neopost erleichtern nicht nur das Management und die Verarbeitung jeglicher Art von Vertriebs-, Transaktions- oder Kundenkommunikationsdokumenten. Der Datenschutz wurde bereits bei der System- und Produktentwicklung intergiert. Produkte und Services von Neopost bilden damit die perfekte Basis für eine effiziente, moderne und datenschutzgerechte Dokumentenverarbeitung im Sinne der neuen, europaweit einheitlichen Datenschutzbestimmungen.

Der Auftrag von Neopost ist, Unternehmen anzuleiten und zu unterstützen, ihre Kommunikation und Waren optimal zu versenden und zu empfangen – indem man Firmen hilft, sich besser mit ihrem Geschäftsumfeld zu verbinden: mittels ausgereifter Hardware, praktischen Softwarelösungen und kompetenten Services. Neopost liefert dafür innovative, anwenderfreundliche Lösungen für das physische und digitale Kommunikationsmanagement von Großunternehmen und KMU sowie für den reibungslosen Ablauf von Transportprozessen bei Supply Chain- und E-Commerce-Akteuren.
Um seine Lösungen in mehr als 90 Ländern zu vermarkten, arbeitet Neopost zudem mit einem erfahrenen Netzwerk ausgezeichneter und geprüfter Technologie- und Servicepartner zusammen.

Neopost wird im Compartment A des Euronext Paris gehandelt und gehört insbesondere zum Index SBF 120. 2016 erzielte Neopost einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro. Erfahren Sie mehr auf https://mail.quadient.com/de/homepage.

VeR präsentiert E-Rechnungs-Gipfel 2018

Verband elektronische Rechnung (VeR) und Bundesministerium des Innern (BMI) laden zum 4. „Gipfeltreffen zur E-Rechnung“ von Wirtschaft und Verwaltung

Zum vierten Mal in Folge lädt der Verband elektronische Rechnung (VeR) interessierte Entscheider aus öffentlicher Verwaltung und Privatwirtschaft zum renommierten E-Rechnungs-Gipfel ein. Die als „Leitkongress“ der deutschen E-Invoicing-Branche geschätzte Veranstaltung findet am 15. und 16. Mai 2018 erstmalig in Bonn statt – und erwartet so viele Teilnehmer wie nie zuvor.

„Dass das Thema E-Invoicing nicht nur bei vielen Unternehmen, sondern auch bei der Verwaltung in diesem Jahr ganz oben auf der Agenda steht, freut uns natürlich sehr“, bestätigt Stefan Groß, Vorstandsvorsitzender des VeR und einer der Moderatoren des Fachkongresses.

Gleichzeitig mache das große Interesse jedoch den enormen „Zugzwang“ deutlich, unter dem sich viele Prozessverantwortliche in Bund, Ländern und Kommunen sehen würden.

Enger Fahrplan zur Umstellung setzt Behörden und Kommunen unter Druck

Kein Wunder, wirft man einen Blick auf die straffen gesetzlichen Zeitvorgaben zur Einführung der E-Rechnung in der Verwaltung. Denn bereits am 27. November 2018 tritt die Verpflichtung zum digitalen Empfang von Rechnungsdokumenten für alle Bundesministerien und Verfassungsorgane in Kraft. Ein Jahr später folgen die subzentralen öffentlichen Auftraggeber des Bundes, die sogenannten Sektorenauftraggeber sowie die Konzessionsgeber.

Länder und Kommunen haben dagegen noch etwas mehr Zeit: Spätestens zum 18. April 2020 müssen aber auch sie die technischen wie organisatorischen Voraussetzungen für den Empfang echter E-Rechnungen schaffen – zumindest für den oberschwelligen Bereich.

Und auch für alle Zulieferbetriebe, die Rechnungen an die Öffentliche Hand stellen, tickt die Uhr. Denn ab dem 27. November 2020 werden papierbasierte Rechnungen – zumindest auf Bundesebene – nicht mehr akzeptiert.

Hochkarätig besetzte Fachveranstaltung bietet Orientierung

Das Veranstaltungsprogramm des E-Rechnungs-Gipfels 2018 trägt dem gesteigerten Informations- und Orientierungsbedürfnis in diesem Jahr ganz besonders Rechnung. Folgende Themenschwerpunkte stehen deshalb weit oben auf der Gipfel-Agenda:

  • Kooperationsmodelle als Erfolgsfaktor für eine zügige Einführung der E-Rechnung
  • Steuerungsprojekt E-Rechnung & VeR-Planspiel zur elektronischen Rechnung
  • E-Rechnungsportal des Bundes: Aufbau und Funktionsweise
  • Elektronische Rechnungsabwicklung und Archivierung in der Unternehmenspraxis
  • Compliance-Anforderungen an den XRechnungs-Prozess
  • Inhalte und mögliche Auswirkungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) auf den Rechnungsprozess

Über den E-Rechnungs-Gipfel 2018

Der E-Rechnungs-Gipfel fördert seit Jahren den wichtigen Erfahrungs- und Wissensaustausch in der Öffentlichen Verwaltung und der Privatwirtschaft. Diese fachlich hochstehende Tagung hat sich inzwischen als eine zentrale deutschsprachige Leitveranstaltung etabliert. Um dem gestiegenen Platzbedarf gerecht zu werden, zieht der E-Rechnungs-Gipfel nun von Wiesbaden nach Bonn um – und auch dort führen in bewährter Form das Bundesministerium des Innern und der Verband elektronische Rechnung durch die beiden Tage. Im Fokus stehen Lösungen für eine reibungslose Einführung sowie Praxiserfahrungen aus dem Einsatz der E-Rechnung. Mit 150 – 200 Experten vor Ort trägt der E-Rechnungs-Gipfel dazu bei, dass die E-Rechnung als wichtiger Bestandteil jeder Digitalisierungsstrategie zügig und auf breiter Front eingeführt werden kann. Mehr unter: www.e-rechnungsgipfel.de

Über den Verband elektronische Rechnung (VeR)

Der 2009 gegründete Verband elektronische Rechnung (VeR) mit Sitz in München vertritt die Interessen von Dienstleistern im Bereich der elektronischen Rechnungs- und Dokumentenverarbeitung und diesen nahestehenden Unternehmen. Der Verband versteht sich damit als Sprachrohr der gesamten E-Invoicing-Wirtschaft. Im Auftrag seiner über 60 Mitglieder verfolgt der VeR das Ziel, E-Invoicing als Standard zu etablieren, sodass Unternehmen aller Größen einfach und sicher am elektronischen Rechnungsaustausch teilnehmen können. Mehr unter www.verband-e-rechnung.org

Pressekontakt

Björn Berensmann, comprisma

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Verbandskontakt

Ronald Kühnelt, Leiter AK Marketing
Verband elektronische Rechnung (VeR)

Schackstr. 2
80539 München

Tel: +49 (0)89 38 17 22 28 (Sekretariat)
Fax: +49 (0)89 38 17 22 04
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Web: www.verband-e-rechnung.org

E-Invoicing geht mit EU-Verordnung in neue Runde: Auch Deutschland zählt zu Problemländern

Umfrage zeigt internationale Verbreitung der elektronischen Rechnung

Wenn die neue EU-Richtlinie zur elektronischen Rechnung im Herbst in Kraft tritt, müssen einige Unternehmen nachbessern. Auch Deutschland gehört zu den Ländern, in denen Firmen bei Invoicing am häufigsten mit Compliance-Problemen kämpfen. Den Status-Quo zeigen zwei neue Studien, darunter eine internationale Erhebung sowie eine Studie zu E-Invoicing bei Deutschlands Top-700-Unternehmen von Comarch und Fraunhofer, welche im Mai im Porsche Museum in Stuttgart im Detail vorgestellt wird.

Ab 27. November 2018 gilt die „Europäische Norm für die elektronische Rechnungsstellung“ auch in Deutschland für Bundesministerien und Verfassungsorgane. Ein Jahr später werden alle weiteren öffentlichen Auftraggeber des Bundes die elektronische Rechnung von ihren Geschäftspartnern verlangen. Die erwarteten Einsparungen werden auf vier bis neun Milliarden Euro pro Jahr beziffert. Davon betroffen sind alle Unternehmen, welche bereits jetzt mit dem Bund Rechnungen austauschen oder sich an zukünftigen Ausschreibungen beteiligen wollen. Damit erhält die Digitalisierung des Rechnungswesens EU-weit einen neuen Schub.

Angesichts dieser länderübergreifenden Entwicklung haben Comarch und Sharedserviceslink in einer Studie internationale Unternehmen nach den Ländern und Regionen gefragt, wo sie mit den größten Herausforderungen für das Rechnungswesen kämpfen. Neben den USA und China werden hier vor allem EU-Länder genannt, darunter auch Deutschland an vorderer Stelle. Alle teilnehmenden Unternehmen waren in der Regel sehr groß, rund 80% der Befragten gaben ein jährliches Rechnungsvolumen von über 100.000 an. Ziel der Studie war es, die größten Herausforderungen in den Bereichen Fakturierung, Inhalt, Archivierung und Schutz sensibler Daten zu ermitteln. 58% der Unternehmen waren in Europa, 31% in Nordamerika und der Rest in Afrika, Asien und Lateinamerika angesiedelt. Die Vielzahl geografischer Standorte, Branchen und die Menge der bearbeiteten Rechnungen zeigen länderübergreifend die Herausforderungen und Chancen digitaler Rechnungsworkflows. Befragt wurden P2P- und Finanzfachleute, die unter anderem für die größten Unternehmen in den Bereichen Finanzen, Gesundheitswesen, Lebensmittelindustrie, Mode und Verkehr tätig sind.

Nach den vordringlichen Herausforderungen für die Rechnungsprozesse gefragt, stehen die Einhaltung von Steuer- und Umsatzsteuervorschriften bei 63% an erster Stelle, gefolgt von Problemen mit der Integrität von Rechnungsinhalten, welche 54% nennen. Schließlich kann die Nichteinhaltung dieser Formalitäten im schlimmsten Fall zusätzliche Kosten und ein erhöhtes Haftungsrisiko für das Unternehmen zur Folge haben. Jedes fünfte Unternehmen kämpft darum, Archivierungsregeln einzuhalten (22%) und sensible Daten zu schützen (21%). Im Falle von Sicherheitsverletzung, Datenverlust oder unzureichender Archivierung wichtiger Daten eines Unternehmens kann dies nicht nur Geldstrafen, sondern sogar einen ernsthaften Reputations- und Vertrauensverlusten nach sich ziehen.

Folglich suchen 96% der Befragten nach Möglichkeiten, die Compliance in ihren Organisationen zu verbessern. Die meisten Unternehmen sehen die Lösung ihrer Probleme darin, aktuelle Prozesse und Richtlinien zu verbessern (72%) und die manuelle Rechnungsverarbeitung zu reduzieren (70%). Diese beiden Probleme haben einen großen Einfluss auf den Workflow in einem Unternehmen. Wenn Mitarbeiter alle Rechnungen manuell verwalten müssen, besteht eine viel höhere Wahrscheinlichkeit, dass menschliche Fehler auftreten. Zudem setzen die Firmen auf die Entwicklung der Qualität von Stammdaten (64%) und Investitionen in Rechnungsautomatisierungstechnologien (63%). Statt auf die Suche nach neuen Lösungen konzentrieren sich 44% der Befragten darauf, sicherzustellen, dass die aktuell von ihnen eingesetzte Technologie alle rechtlichen Anforderungen erfüllt.

80% der befragten Unternehmen bezifferten ihr Rechnungsvolumen zwischen 100.000 und über einer Million Rechnungen pro Jahr. Dennoch erhalten die meisten dieser Organisationen den Großteil ihrer Rechnungen im Papierformat / gescannt (77%, mittleres und hohes Volumen zusammen gezählt) oder als manuell eingegebene E-Mail / PDF (68%, mittleres und hohes Volumen zusammen gezählt). Berücksichtigt man die Anzahl der Rechnungen, bedeutet dies nicht nur eine massive Arbeitsbelastung für die verantwortlichen Mitarbeiter, sondern erhöht die Fehlerwahrscheinlichkeit erheblich. Weiterhin empfangen die Unternehmen Rechnungen via E-Invoicing-Netzwerk, Papier und EDI.

Papierloses Büro und E-Invoicing in Deutschlands Top-700-Unternehmen

Interessante Einsichten bietet auch ein Vergleich dieser internationalen Zahlen mit den Gepflogenheiten bei Unternehmen aus Deutschland. Comarch hat zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation eine Marktstudie unter Deutschlands 700 größten Unternehmen durchgeführt. Die Studie „Papierloses Büro und E-Invoicing in Deutschlands Top-700-Unternehmen: Status Quo, Pain Points und Erfolgsfaktoren“ wird im Mai 2018 erstmals veröffentlicht. Eine Vorabregistrierung ist hier möglich:

https://www.comarch.de/service-und-support/whitepaper-und-webcasts/studie-e-invoicing-in-deutschland-fraunhofer

Live wird die Studie beim Event Comarch E-Invoicing Business Brunch am 24. Mai 2018 in Stuttgart vorgestellt. Hier berichtet das Fraunhofer-Institut zum ersten Mal über die Ergebnisse der gerade abgeschlossenen deutschlandweiten Studie. Weitere Termine sind im Juli in München und im Oktober in Düsseldorf geplant. Eine Anmeldung ist hier möglich.

https://www.comarch.de/businessbrunch


 

Über Comarch E-Invoicing

Comarch E-Invoicing ist eine Lösung zum schnellen und sicheren Austausch von elektronischen Belegen. Kunden wie REWE, Metro und viele weitere große Unternehmen setzen auf Comarch E-Invoicing zum Versand ihrer digitalen Rechnungen. Eine schnelle und sichere Übertragung qualitativ höherwertiger Daten ist die Grundlage für effizientere Entscheidungsfindung, verbesserte Kontrolle des Warenflusses (Nachverfolgbarkeit) und Kostensenkung. Comarch E-Invoicing bietet dafür schnelles und zuverlässiges Onboarding aller Partner & Lieferanten sowie Full-Service-Betreuung auch für internationale Projekte sowie einen weltweit rechtskonformen Rechnungsversand. Anwender profitieren von bis zu 60% Kostenersparnis für die Dokumentenbearbeitung im Vergleich zu papiergebundenen Rechnungsverfahren und der Verringerung der Fehleranfälligkeit von Rechnungen.

Weitere Informationen unter: https://www.comarch.de/produkte/datenaustauch-und-dokumentenmanagement/e-invoicing

Über Comarch

Comarch ist ein weltweiter Anbieter von IT-Lösungen (ERP, CRM & Marketing, BI, E-Invoicing, ICT, Financials, Cloud-Lösungen u.v.a.) für den Mittelstand, größere Unternehmen, kleine Betriebe, Banken & Versicherungen, Telekommunikation sowie Healthcare. Über 5.300 Mitarbeiter sind rund um den Globus in zahlreichen Ländern im Einsatz. Dank hoher Investitionen in Forschung und Entwicklung bietet Comarch ein umfassendes Spektrum innovativer IT-Lösungen, welche bei Kunden und Analysten einen hohen Stellenwert genießen. Weitere Informationen unter: https://www.comarch.de

Weitere Informationen:

Comarch Software und Beratung AG

Klaus Lechner
PR Manager

Riesstraße 16
80992 München

Tel.: +49 (89) 14329-1229
E-Mail: Klaus.lechner@comarch.de